Laserschweißen

Durch die Erfahrung die wir in den letzten Jahren im Bereich Laserschweißen sammeln konnten und natürlich Dank unserer engagierten Mitarbeitern, sind wir in der Lage Präzisionsteile im Werkzeug- und Formenbau in jeglicher Art und von kontinuierlich sehr guter Qualität zu liefern.

 

Möglichkeiten bestehen beim Fügen, Aufbauen, erweitern oder Reparieren von Alu-, Stahl- und Kupfermaterialien - Härtegrade von 30-60 HRC sind möglich.

 

Ein weiterer großer Vorteil des Laserschweißens, gerade gegenüber anderen Schweißverfahren, ist, dass nur Mikrometer große Wärmeeinwirkungszonen entstehen wodurch Spannungen, Risse und Verzüge verhindert werden können.

Verfahrensbeschreibung

Beim Laserschweißen wird die mehrere Kilowatt starke Laserstrahlung mittels einer Optik fokussiert. Die Werkstückoberfläche der zu verschweißenden Bauteile befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Fokus der Optik (im Brennfleck). Die Lage dieses Fokus ist ein wichtiger Schweißparameter und legt auch die Einschweißtiefe fest. Der Brennfleck besitzt in der Regele einen Durchmesser von wenigen Zehntel Millimetern, wodurch sehr hohe Energiekonzentrationen entstehen. Durch Absorption der Laserleistung erfolgt auf der Werkstückoberfläche ein extrem schneller Anstieg der Temperatur über die Schmelztemperatur von Metall hinaus, so dass sich eine Schmelze bildet. Durch die hohe Abkühlgeschwindigkeit der Schweißnaht wird diese je nach Werkstoff sehr hart und verliert in der Regel an Zähigkeit. Um die Schweißstelle vor Oxidation zu schützen, wird sie ständig mit hochreinem Argon umspült (1 l/min), welches schwerer als Luft ist und somit Sauerstoff verdrängt. Die Reinheit des Argon Gas sollte mind. „4.6“ (99,996 %) betragen.